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Mit Gita in Indien


Elisabeth Schmit in Luxemburger Wort, 18. Oktober 2007

"Mit bemerkenswerter Unvoreingenommenheit und Gelassenheit begegnet Robert der teils recht absonderlichen Sinnsuche der esoterischen Glaubensgemeinschaft und der Verehrung des Avatars, nimmt am Leben im Ashram teil und lässt sich auf den Kult ein. Zweifel und Sarkasmus liegen immerhin nahe. Für die Göttlichkeit des Avatars scheint nicht unbedingt zu sprechen, dass er sich im weißen Mercedes durch die Gegend kutschieren lässt wie es auch nicht gerade für das Gutmenschentum der Anhänger des Kultes spricht, Roberts Gutmütigkeit und Geduld schamlos auszunutzen; Gita bildet da keine Ausnahme."

 

Carmen Heyar in d'Lëtzebuerger Land, 10. März 2006:

"Anders schreibt in dichtem, aber leicht lesbarem Stil. Seine Zeilen kann man dennoch manchmal zweimal lesen. Vermischt sich dies doch mit heftiger Romantik, mit sehnsüchtigen Gefühlen und einem ansteckenden Witz. Anders' Schreibstil wirkt sehr erotisch, er hat eine legere Art, die Dinge zu beschreiben. Die Erzählung liest sich in einem Zug. Die Geschichte fesselt. Beschreibungen wechseln sich harmonisch mit Dialogen und Gedankenmonologen ab. Es liegt durchaus nahe, dass der Erzähler sich mit seinem Protagonisten Robert identifiziert.
Die Erzählung duftet nach herber Männlichkeit, ist dennoch beseelt. [...]
Richard Anders wendet die Methode des automatischen Schreibens an. Er pendelt zwischen Idealismus und Realismus. Seine Geschichte holt in weitem Maße erzählerisch aus, ohne jedoch den Fuß vom Boden zu verlieren. Allenfalls könnte man dem Schriftsteller eine kleine romantische Ader nachsagen, denn Mit Gita in Indien ist trotz eines weiten Spannungsbogens eine Geschichte um die Liebe. Die Erzählung bietet reichlich Atmosphäre, die Beschreibungen der Orte und Situationen sind zugespitzt exakt."

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