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Richard Anders (geb 1928), Lyriker, Prosaautor und Essayist, studierte nach Militärdienst und Kriegsgefangenschaft 1953-59 Germanistik in Münster und Hamburg. Erste Veröffentlichungen erfolgten 1953/54 in der finistischen Zeitschrift Zwischen den Kriegen. Entscheidend für sein Werk waren Begegnungen mit Hans Henny Jahnn. 1962-1964 lehrte Anders Deutsch an der Universität Zagreb, wo er mit dem kroatischen Dichter Radovan Ivsic zusammentraf, der ihn in die Pariser Surrealistengruppe um André Breton einlud. Die Auseinandersetzung mit Bretons Surrealismus wurde zum wichtigen Einfluss für Richard Anders. Bis 1969 war er in Hamburg als Dokumentationsjournalist für Der Spiegel und Die Welt tätig. Seit 1970 lebt er als freier Schriftsteller in Berlin, wo er mit Johannes Hübner, Lothar Klünner und Joachim Uhlmann surrealistische Interessengemeinschaft bildete. Richard Anders wurde 1998 mit dem Wolfgang-Koeppen-Preis ausgezeichnet.

Werke u.a.: Die Entkleidung des Meeres (1969), Pendeluhren haben Ausgangssperre (1998), Wolkenlesen. Über hypnagoge Halluzinationen, automatisches Schreiben und andere Inspirationsquellen (2003). In der KairosEdition erschienen seine Bücher Klackamusa und Mit Gita in Indien

 

Fritz Hennenberg (geb. 1932) studierte an der Universität Leipzig. Prägend war für ihn die Begegnung mit dem Komponisten Paul Dessau. Hennenberg veranstaltete Avantgarde-Konzertreihen und gründete die Leipziger Rathaus-Konzerte. Mit der Sängerin Roswitha Trexler erarbeitete er Interpretationsmodelle für Kompositionen von Kurt Weill, Hanns Eisler und Paul Dessau. Bis 1979 Redakteur des Rundfunk-Sinfonieorchesters Leipzig und zeitweilig Chefdramaturg des Gewandhausorchesters gründete er ein alternatives Avantgarde-Festival, den "Wutiker Steinberg Stadel". Ab 1990 lieferte er als Chefdramaturg der Leipziger Oper Beiträge für Programme der Berliner Philharmoniker, des NDR-Sinfonieorchesters und des Schleswig-Holstein-Festivals. In den neunziger Jahren begegnete er dem Komponisten Victor Fenigstein, über den er Radio-Features beim Mitteldeutschen und Saarländischen Rundfunk gestaltete.

Neben zahlreichen Veröffentlichungen zur Operngeschichte u.a. folgende Bücher: Das Grosse Brecht-Liederbuch (Suhrkamp, 1984), Hanns Eisler (Rowohlt, 1987) und W. A . Mozart (Rowohlt, 1996). Bei KairosEdition: Mein Leben - ein Spiel: ein Portrait des Komponisten Victor Fenigstein (2005)

 

Wilhelm Maas (geb. 1937), katholischer Theologe und Religionswissenschaftler mit Forschungsschwerpunkt Islam und Arabistik, war Leiter des Theologischen Zentrums und Professor für Systematische Theologie an der Universität Kassel. Viele Jahre arbeitete er mit Heribert Mühlen, Karl Lehmann und Hans Urs von Balthasar, dem er sich theologisch-methodisch besonders verpflichtet fühlt.

Unter seinen Büchern: Unveränderlichkeit Gottes. Zum Verhältnis von griechisch-philosophischer und christlicher Gotteslehre (1974), Gott und die Hölle. Studien zum Descensus Christi (1979). In der KairosEdition erschien seine Abhandlung "Pfad der Sehnsucht. Maria-Sophia als 'Sitz der Weisheit'" im Buch Totus tuus sowie 2007 seine Übersetzung des Buchs von Valentin Tomberg Der wandernde Narr - Die Liebe und Ihre Symbole

 

Friederike Migneco (geb.1963) schloss in Rom ihre Studien der Religionswissenschaften und Orientalistik ab. Nach mehrjährigen Aufenthalten in Italien und Japan lebt sie in Luxemburg. Sie legte in italienischer, französischer und deutscher Sprache unter anderem Arbeiten zur Rezeptionsgeschichte Japans in Europa und zur Kritik der Biotechnologien vor. In Italien machte sie das Werk Erwin Chargaffs bekannt, dessen Buch Unbegreifliches Geheimnis (Mistero impenetrabile) sie 1995 übersetzte und herausgab.

In der KairosEdition ist sie Mitherausgeberin des marianischen Lesebuchs Totus tuus und des Buchs Der wandernde Narr - Die Liebe und Ihre Symbole von Valentin Tombergs.

 



© Steven Hill

Joanne K.Rowling, geb. 1965 in Yate (England). Sie hatte früh den Wunsch, Schriftstellerin zu werden. Die spätere Romanfigur Hermione Granger entspricht dem Bild, das sie aus ihrer Zeit in der Wyedean-Gesamtschule von sich selbst hatte. Sie studierte Französisch und klassische Altertumswissenschaften an der University of Exeter. Aufenthalte als Englischlehrerin in Paris und Portugal. Arbeit bei Amnesty International. Die Romanfigur Harry Potter erfand sie 1990, und 1995 erschien Harry Potter and the Philosopher’s Stone, der zuvor mehrmals von Verlagen abgewiesen worden war. Bis heute wurden ihre Romane in 67 Sprachen übersetzt, und in einer weltweiten Gesamtauflage von über 325 Millionen Exemplaren verkauft. J.K. Rowling ist verheiratet und Mutter dreier Kinder.

Bei Kairos Edition veröffentlicht sie die luxemburgische Übersetzung des ersten Bandes der Heptalogie, Den Harry Potter an den Alchimistesteen.

 

Takamaro Shigaraki (geb. 1926), Sohn eines buddhistischen Priesters, folgte seinem Vater in der Leitung eines Tempels in der Gegend von Hiroshima. Zugleich wurde er zu einem der führenden Buddhologen Japans in der Tradition Jôdo Shinshû, der besonders bei jungen Intellektuellen ein Echo fand. Seine existentialistische Interpretation des Buddhismus trug Shigariki zeitweilig Konflikte mit der Hierarchie ein. Gleichfalls umstritten war sein Versuch, in Veröffentlichungen die Verstrickung buddhistischer Institutionen und Interpreten mit der japanischen Kriegsideologie im Zweiten Weltkrieg zu untersuchen. Shigaraki war Präsident der Ryûkoku Universität in Kyoto und leitet seit seiner Emeritierung eine buddhistische Kulturstiftung.

In der KairosEdition erschien: Sogar der Gute wird erlöst, um wie viel mehr der Böse.

 

Valentin Tomberg naquit en 1900 à Saint-Pétersbourg. En Russie, il fréquenta très tôt des cercles hermétiques. La Révolution d'Octobre le contraignit à l'exil en Estonie, où il entreprit des études d'histoire des religions et de lettres classiques. Il rejoignit Rudolf Steiner et publia de nombreux ouvrages anthroposophiques. Tomberg vécut ensuite aux Pays-Bas et en Allemagne, où, dans les années '40, il se tourna vers l'étude du droit et de la philosophie du droit. Après la deuxième Guerre Mondiale, l'auteur d'ouvrages de spiritualité influents se convertit à la foi de l'Eglise catholique. Tomberg mourut à Majorque en 1973.

Choix d'oeuvres: Degeneration und Regeneration der Rechtswissenschaften (Bonn 1946), Das Völkerrecht als Menschheitsrecht (Bonn 1946), Méditations sur les 22 arcanes majeurs du Tarot (Paris, Aubier, 1980), Lazarus, komm heraus (Herder, Basel, 1985). Kairos Edition publie en 2007 Le Mat itinérant: L'amour et ses symboles, une méditation chrétienne sur le Tarot.

 

Volker Zotz (geb. 1956), Philosoph und Historiker, beschäftigt sich vor allem mit Themen der Religions-, Philosophie- und Kulturgeschichte sowie mit interkulturellen Rezeptionsphänomenen. Er lehrte am Philosophischen Institut der Universität Wien, arbeitete von 1989-1999 in Japan an den Universitäten Ryûkoku und Ôtani (Kyoto) sowie Rissho (Tokyo). Heute lehrt er Philosophie und antike Geistesgeschichte an der Université du Luxembourg und Religionsgeschichte am Institut für katholische Theologie der Universität des Saarlandes.

Werke u.a. André Breton (Rowohlt, 1990), Buddha (Rowohlt, 6. Auflage 2001), Geschichte der buddhistischen Philosophie (Rowohlt, 1996), Konfuzius (Rowohlt, 2000), Auf den glückseligen Inseln. Buddhismus in der deutschen Kultur (Theseus, 2000). In der KairosEdition legte er seine Übersetzung des Buches Sogar der Gute wird erlöst, um wie viel mehr der Böse des japanischen Religionsphilosophen Takamaro Shigaraki vor sowie als Mitherausgegeber das marianische Lesebuch Totus Tuus und das Buch Der wandernde Narr - Die Liebe und Ihre Symbole von Valentin Tomberg. In Vorbereitung für 2007 ist von Volker Zotz das Buch Der Buddha im Reinen Land über die Geschichte und Lehre einer wichtigen Tradition des Mahâyâna-Buddhismus.

 

Luc Deitz (geb. 1961) ist Leiter der Handschriften- und Zimelienabteilung der Nationalbibliothek Luxemburg und Privatdozent für Mittel- und Neulatein an der Universität Trier. Von 1990-1995 Forschungsaufenthalt am Warburg Institute (Univ. of London), von 1995-1997 als Alexander von Humboldt-Stipendiat in Heidelberg. Er ist Mitherausgeber der Poetices libri septem (1561) von Julius Caesar Scaliger; darüber zahlreiche andere Veröffentlichungen zur Poetik und Philosophie der Renaissance, sowie zur Geschichte der klassischen Philologie in der Renaissance und der Frühen Neuzeit. In der KairosEdition: Mein Leben - ein Spiel: ein Portrait des Komponisten Victor Fenigstein (2005)

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